Nina Kalenkow und Max Gruber stehen kurz vor Ihrer Hochzeit , als plötzlich Max entführt wird. Die von seltsamen Alpträumen geplagte Nina macht sich naürlich direkt auf die Suche nach ihrem verschwundenen Verlobten und muss wieder einmal die Welt retten. Denn eine Katastophe steht unmittelbar bevor. Als Schauplätze gilt es unter anderem die Türkei, Florenz, Alcatraz und einen Flugzeugträger zu bereisen.
Fazit:
Das war wohl nichts Animation Arts. Ganze 4 Jahre habe ich auf das Erscheinen von Geheimakte 3 gewartet und als ich das Spiel endlich in den Händen hielt, direkt voller Vorfreude direkt losgelegt. Dank des ersten Teils Geheimakte Tunguska bin ich nach langer Abstinenz wieder auf das Adventure-Genre gestoßen und gerade der zweite Teil Puritas Cordis fand ich richtig schön gemacht. Relativ schnell hat sich jedoch die Ernüchterung eingestellt. Richtig erschrocken hat mich die doch sehr absurde Story mit den seltsamen Traumsequenzen. Sorry, aber warum holt man sich ein professionelle Drehbuchfirma ins Boot, wenn dabei eine solch obskure Story herauskommt. Die Rätsel sind zwar mehr oder weniger immer logisch, aber stellenweise viel zu einfach. Desweiteren fiel mir auf, das sehr viele Szenen per Schwarzblende beendet werden und keine passende Animation bzw. Zwischensequenz gezeigt wird. Apropos Animationen: Es sieht schon seltsam aus, wenn Nina etwas mit einem Gegenstand macht, man diesen jedoch nicht sieht und stattdessen eine Animation mit “leeren Händen” gezeigt wird. Leider wurde scheinbar auch am Soundtrack gespart, so dass die Musik kein Vergleich zu Teil 2 ist.
Das schlimmste ist jedoch die Spielzeit: Gerade einmal 5 Stunden habe ich gebraucht um Geheimakte 3 abzuschließen. Sorry, aber das geht gar nicht bei einem Vollpreis Adventure !
O.k. das Handling ist natürlich gleich geblieben, da es in den beiden Vorgängern bereits optimal war.
Ich frage mich ernsthaft, was da passiert ist ? Die beiden Vorgänger waren gut bis sehr gut, Lost Horizon war gut, warum also so ein Spiel ?
Alles in allem bleibt zu sagen, wer kurzweillige Unterhaltung mit leichten Rätseln möchte ist bei Geheimakte 3 gut aufgehoben. Mehr jedoch leider nicht. Weitere Entwicklungszeit hätte diesem Spiel sicherlich sehr gut getan.
| Wertung: | ![]() |

















Danke für Deinen Kommentar bei uns.
Die Spielzeit von 247 Minuten ist natürlich arg wenig, hab mir aber auch nicht alles angesehen im Spiel, wollte nur mal so schnell wie möglich durch. Meine Frau hat beispielsweise mit allem interagiert etc. und hat knapp 10 Stunden gebraucht.
Ich habe, ohne durchzurushen ca. 5 Stunden gebraucht und dabei auch einiges versucht. Aber selbst bei der kurzen Spielzeit wurde diese doch auch künstlichlich gestreckt, z.B. bei der Aufgabe in Florenz wo man immer wieder die Zeit zurück drehen musste.